Viele Menschen machen aufgrund der Corona-Krise Home-Office. Und das bringt viele Firmen an ihre Grenzen. Mal fehlt die richtige Hard- und Software, mal kann die Arbeit selbst nur schwer von zu Hause aus erledigt werden.
Bei Conciso ist Home-Office meist kein Problem, es sei denn der Kunde möchte, dass wir unsere Arbeit vor Ort erledigen. Derzeit sind fast alle Mitarbeiter im Home-Office und können dort ihre Aufgaben ohne Einschränkungen erledigen. Möglich wird diese Flexibilität durch firmeneigene Notebooks und Cloud-Software, wie z.B. Office 365 und Microsoft Teams, die für das kollaborative Arbeiten genutzt werden. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille.

Die Ausstattung des Kunden ist ebenfalls entscheidend

Der Kunde, für den ich aktuell arbeite, stellt sowohl für seine Mitarbeiter als auch für uns als externe Berater gesonderte Notebooks bereit. Mit diesen sind wir im Firmennetz des Kunden eingelogged und können auf die notwendigen Tools wie das Scrumboard in Jira, die Quellcodeverwaltung im Git und andere Systeme zugreifen. Zusätzlich habe ich vom Kunden ein Headset für Audio- und Videokonferenzen bekommen. Mit dieser Ausrüstung können wir unsere Jobs ohne Probleme auch von zuhause aus erledigen.
Eher die Regel, als die Ausnahme
Aktuell versucht jede Firma, ihren Mitarbeitern Home-Office zu ermöglichen. Da macht es sich bezahlt, wenn es wie bei Conciso eher die Regel als die Ausnahme ist. Hier war es schon immer möglich, Home-Office zu machen. Bei Bedarf können wir auch Maus, Tastatur und Monitor mit nach Hause nehmen. Und es ist auch kein Problem, länger ins Home-Office zu gehen. Diese Erfahrung konnte ich vor ungefähr 1,5 Jahren machen, als ich Vater geworden bin.

Arbeiten als werdender Vater

Im Sommer 2018 wurde meine wunderbare Tochter geboren. Wer selbst Kinder hat, weiß, dass der errechnete Termin nicht unbedingt mit dem eigentlichen Geburtstermin übereinstimmt. Für Conciso und für meinen damaligen Kunden war es aber überhaupt kein Problem, dass ich mir daher eher spontan frei nehmen musste. Da ich die anstehende Geburt vorher offen mit Conciso und meinem Kunden besprochen hatte, konnte mein Arbeitseinsatz ganz einfach entsprechend geplant werden. Und so konnte ich am Freitag vor dem geplanten Termin spontan frei nehmen, da wir dringend ins Krankenhaus fahren mussten. Und Sonntagnacht – nach einer gefühlten Ewigkeit – sind wir glückliche Eltern geworden, ganz ohne Stress auf der Arbeit.

Arbeiten als junger Vater

Direkt nach der Geburt habe ich mir wie viele andere auch zwei Wochen Zeit für meine junge Familie genommen. Und ich kann nur jedem empfehlen, sich so viel Urlaub zu nehmen, wie er kann. Denn diese ersten Tage und Wochen mit einem Baby sind echt wunderschön. Und ich bin froh, dass ich so viel von dieser Zeit mitnehmen konnte.
Nach den zwei Wochen habe ich dann eine längere Zeit von zu Hause gearbeitet, da ich meine Frau bei unseren alltäglichen Herausforderungen entlasten wollte. Unser Hund musste nun mal auch mehrmals täglich nach draußen, was mit einem frisch geborenen Baby schwierig ist.
In dieser Zeit bin ich eigentlich nur ins Büro gefahren, wenn meine Anwesenheit vor Ort notwendig war. Bei Conciso ist es übrigens auch kein Problem, sein Kind mit auf die Arbeit zu nehmen, wenn die Situation es erfordert. An manchen Tagen hatte ich meine Tochter sogar für ein paar Stunden mit auf der Arbeit, wenn meine Frau z.B. zur Nachkontrolle zum Arzt musste. Mit Laptop, Decke und komplett ausgestatteter Wickeltasche war ich immer bestens vorbereitet für den Arbeitstag.

Arbeiten in der Corona Krise

Inzwischen habe ich mit meiner Familie ein Haus mit Garten, in dem wir uns alle sehr gerne aufhalten. Das macht es natürlich etwas einfacher, die Zeit des #stayhome gut zu verbringen. Bei schönem Wetter kann ich auch im Garten arbeiten und meiner Tochter zwischendurch beim Spielen zuschauen – oder in den Pausen mit ihr spielen. Gerade jetzt, wenn alle zu Hause sind, ist der Wechsel in den Garten eine schöne Möglichkeit, um neue Inspiration zu finden oder einfach nur eine kleine Pause zu machen.
Zum Mittag mache ich jetzt meistens eine längere Pause, in der ich mit meiner Familie eine große Runde spazieren gehe. Danach kochen und essen wir zusammen. Durch das morgendliche Daily ist mein Tag damit klar strukturiert. Im Daily, das wir übrigens auch schon vor der Corona Krise hatten, berichten alle aus dem Team, was gestern geschafft wurde und was wir für heute vorhaben. Und wenn ich dann die letzten Sonnenstrahlen mit meiner Tochter gemeinsam verbracht und sie ins Bett gebracht habe, setze ich mich nochmal an den Rechner und arbeite ein paar Stunden. Der Arbeitsalltag zuhause ist also flexibler und lässt mehr Raum für persönliche Erlebnisse – ohne, dass der Workload zu kurz kommt.

Fazit

Unterm Strich arbeite ich im Home-Office genauso effektiv, wie im Büro. Der einzige Unterschied ist, dass ich nicht alle Stunden am Stück, sondern einfach über den Tag verteilt arbeite. Diese Work-Life-Balance schätze ich bei Conciso sehr, insbesondere als junger Vater. Gerade in den ersten Monaten nach der Geburt ist so viel passiert und ich bin froh, dass ich so viel davon mitbekommen habe. Die ersten Drehversuche. Die erste komplette Drehung. Die ersten Krabbelversuche und die ersten Schritte. Ich habe alles selbst erleben können und musste es mir nicht erzählen lassen oder auf einem Video anschauen. Alles, was dazu notwendig war, war die Bereitschaft von Conciso, die technische Ausstattung und eine entsprechende strukturierte Planung.